Cocktails & Co.
Der Begriff "Cocktail" kommt aus den USA. Vor etwa 150 Jahren waren Hahnenkämpfe im Süden der Vereinigten Staaten sehr verbreitet. Der Besitzer des siegreichen Hahns durfte dem getöteten Hahn seines Gegners die Schwanzfedern als Trophäe ausreißen.
Das musste natürlich gebührend gefeiert
werden:
"Let´s have a drink on the cock´s tail!".
Cocktails waren in den 20ger Jahren der absolute Renner- aber eben
nur für die obere Gesellschaft. Jeder, der etwas auf sich hielt,
ließ sich abends in den Bars vor allem in Paris und New York nieder
und das Motto war: sehen und gesehen werden.
In den Jahren der darauf folgenden Kriege verloren sie an Aufmerksamkeit und verschwanden fast gänzlich. Erst in den 70ger Jahren erlebten sie einen neuen Boom, doch da war nicht unbedingt die Qualität von Bedeutung. In den 90gern kamen sie wieder und vor allem heute sind Cocktails als "schickes Accessoire" kaum wegzudenken.
Man bekommt sie fast überall und manchmal wird den alteingesessensten Barmixern ganz schwindelig, wenn sie sehen, welche Zutaten doch so zusammen geworfen werden.
Deshalb die wichtigste Grundregel: Ein Cocktail ist nur so gut, wie seine schlechteste Zutat. Sorgfalt bei der Zubereitung und die gewissenhafte Auswahl der korrespondierenden Inhalte macht einen guten Drink aus!
